Schiller besucht das KI Festivals "Imagining Future in Noisy Times" im Städel
Im Rahmen des KI-Festivals im Städel fand am 04.09.2026 ein Workshop zum Thema KI in Bezug auf Kunst statt. Dieser wurde von der Schillerschule veranstaltet und wir, die Teilnehmer des letztjährigen KI-Kunst-Kurses von Frau Koch und unserem Schulkünstler Gero Hartmann, durften netterweise diesen begleiten. Der Kontakt und die Idee für diesen Workshop entstanden bei der letzten Schillerie-Ausstellung, da dort die Werke unseres WU-Kurses präsentiert wurden und diese den anwesenden Mitarbeiterinnen des Städels gut gefallen haben.
Für den knapp eine Stunde langen Workshop hatten sich drei Klassen und Kurse angemeldet. Der Workshop wurde von Frau Koch und Gero Hartmann konzipiert und die Klassen und Kurse nahmen nacheinander daran teil. Den Anfang machte eine neunte Klasse des Lessinggymnasiums. Auf diese folgte ein Grund- und Leistungskurs Kunst der Q1 unserer Schule. Nachdem die Einweisung erfolgt war, durften die Teilnehmer sich mit dem Bildgenerierungsprogramm Leonardo AI vertraut machen. Daraufhin wurde ihnen das Mosaik-Prinzip (M: Motiv; O: Objekt; S: Szene; A: Atmosphäre; I: Inszenierung; K: Kontext), welches den Prompt besser strukturiert und ein präziseres Ergebnis ermöglicht, erklärt. Mit diesem sollten die Teilnehmer nun einen zugelosten Prompt bestmöglich umsetzen. Hierbei haben wir die Gruppen unterstützt und unser gesammeltes Wissen aus dem letztem Jahr weitergegeben. Dabei sind sehr viele tolle Ergebnisse herausgekommen, die von einzelnen Objekten bis hin zu vollständigen Szenerien reichten. Abschließend wurden noch zwei kritische Fragen zum Thema KI in der Kunst gestellt, die wir auch Ihnen gerne mit auf den Weg geben würden: Wem gehören mit KI erstellte Bilder? – und: Ist so etwas überhaupt Kunst?
Insgesamt war es ein sehr informativer und toller Tag für alle Beteiligten.
Ben Budach und Mats Dankert, 10a
„Kann KI Kunst?“ In dem Workshop haben wir uns sowohl theoretisch als auch praktisch mit der Verwendung von künstlicher Intelligenz zum Erschaffen von Bildern auseinandergesetzt. Besonders spannend waren die Fragen, ob und inwiefern der Mensch mit künstlicher Intelligenz Kunst erschaffen kann und wer dann den größeren Anteil an dieser hat. Diese Fragen haben dazu angeregt, die Verwendung von KI kritisch zu hinterfragen.
Sonja Schmitt, Q1
„Imagining Futures in Noisy Times“: Am Freitag, dem 04.09., waren wir mit unserem Kunstkurs bei dem KI-Festival im Städel-Museum zu Gast. Insgesamt waren fünf Kunstkurse dabei, zwei Leistungskurse und ein Grundkurs, sowie zwei neunte Klassen. Neben dem
KI-Workshop standen das Online-Spiel Städel-Universe, das Schreiben eines künstlerischen Manifestes sowie thematisch an das Festival angepasste Kurzführungen auf dem Programm. Am Anfang hat unser Kurs das Spiel „Städel Universe“ auf dem Handy gespielt, bei dem wir verschiedene Aufgaben lösen mussten. Dabei ging es unter anderem um Sternzeichen und Kunstwerke im Museum. Wir mussten bestimmte Bilder finden und verschiedene Aufgaben dazu bearbeiten. Das Spiel war ziemlich cool, weil wir dabei gleichzeitig etwas über die
Kunstwerke gelernt haben und die Aufgaben nicht einfach nur typisch für die Schule waren. Leider waren einige der Bilder zu dieser Zeit nicht im Städel ausgestellt, aber die meisten waren vorhanden und man konnte sie finden. Trotzdem war es alles in allem ein gutes
und informatives Spiel! Danach hatten wir einen Workshop mit dem Grafikdesigner Gero Hartmann, der uns anhand der Software „Leonardo.AI“ erklärt hat, wie man mit KI eigene Bilder erstellen kann. Unser Schulkünstler hat uns gezeigt, wie man gute Prompts schreibt und wie man die Ergebnisse durch verschiedene Angaben verändern und verbessern kann. Anschließend konnten wir selbst verschiedene Dinge ausprobieren und kleine Experimente mit der KI machen. Dabei war es interessant zu sehen, wie unterschiedlich ein Bild werden kann, wenn man die Beschreibung nur ein bisschen verändert. Insgesamt fanden wir den Tag im Städel richtig gut, weil wir selbst viel ausprobieren konnten und gleichzeitig einen Einblick bekommen haben, wie KI und Kunst miteinander verbunden werden können.
Antonia Hüsch und Lea Ochoa, Q1